Zero-waste Cooking

Hast du dich jemals gefragt, wie viel Lebensmittel im eigenen Haus durchschnittlich verschwendet werden? Selbst wenn man kompostiert, ist es viel mehr als man denkt. Geschweige denn die Verpackungen, die damit einhergehen. Reste von Lebensmitteln werden oft weggeworfen, da sie bei den meisten als ungenießbar erscheinen. Dabei kann man Kartoffelschalen ebenso lecker zubereiten wie auch die Knolle selbst.

Aber gibt es denn so was wie „Zero-Waste Cooking“ eigentlich? Und was bedeutet es genau?
Im Grunde sagt dieser Begriff nur aus, auf die Lebensmittelabfälle und deren Coabfallprodukte zu achten, die beim Kochen entstehen. Beim „Zero-Waste Cooking“ geht es darum, das Beste aus jeder Zutat herauszuholen und nichts zu verschwenden.

Bevor man jetzt aber auf den Kompost zurückgreift, können einige Lebensmittelabfälle, von denen man glaubt, dass sie nicht wiederverwertet werden können, mithilfe eines Regrowing-Gartens wiederbelebt werden. Etwas Wasser und voilà! Schon braucht man vorerst keine neuen Lebensmittel nachkaufen.

Eine weitere Variante, übrig gebliebene Lebensmittelreste zu verarbeiten, ist die „root to stem“ Methode. Dort werden alle Teile des Gemüses oder der Frucht verwertet, selbst die Wurzeln und Stängel. Wie? Mische sie zum Lagern zusammen oder hacke sie für Suppen, Brühen, Püree oder sogar Beilagen klein.

Nebenbei sollte man aber generell darauf achten, wie man Lebensmittel am besten aufbewahrt, damit sie lange haltbar bleiben. Ein Arsenal an Gläsern, wiederverwendbaren Silikonbeuteln, Edelstahl- und Glasbehältern und andere zero-waste Aufbewahrungsmöglichkeiten reduzieren die Notwendigkeit von Plastikfolien, Alufolien oder Plastik-Ziplocks und die Produkte bleiben länger frisch und halten Ungeziefer fern.

So gesehen kann man sagen, dass wenn man sich nach diesem Motto richtet, man nicht nur die Lebensmittelverschwendung reduziert, sondern auch der Umwelt was Gutes tut und seinen Haushalt ordentlich und übersichtlich behält. Natürlich ist es nicht einfach, in jedem Bereich auf die Zahl Null zu kommen, betrachtet man das unnötige Verpacken von frischem Obst und Gemüse in Plastik mit teilweise keiner Ausweichmöglichkeiten. Aber mit einem offenen Blick kann man immer mehr für sich und seine Umwelt tun – man muss nur klein anfangen.