Zero Foodprint

Die Böden der Landwirtschaft sind überlastet und keineswegs mehr gesund. Da außerdem die meisten Subventionen in die industrielle Landwirtschaft fließen und nicht in regenerative Maßnahmen investiert werden, gibt es momentan wenig Hoffnung, dass sich unsere Böden erholen werden.

Die Initiative „Zero Foodprint“ (ZFP) hat es sich zum Ziel gemacht, der Ausnutzung der Böden mit einem einfachen Konzept entgegenzuwirken. Dabei sollen Restaurants ein Prozent ihres Umsatzes spenden (also wirklich ein kleiner Teil), der dann in einen sogenannten ZFP Bodenfond fließt. Dieser Fond finanziert regionalen Landwirt*innen regenerative Methoden auf ihren Anbauflächen vorzunehmen, sodass sich der Boden erholen kann.

Eine Maßnahme ist der Humusaufbau. Er ist eine effektive Maßnahme dem Boden längerfristige Kohlenstoffspeicherung zu ermöglichen und somit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Seit 2020 unterstützt die Nonprofit-Initiative Landwirt*innen für die Umsetzung von Carbon Farming-Projekten (Kohlenstoffanreicherung in den Böden) und konnte rund 14.000 Tonnen CO2 in einem Jahr in den Böden speichern. Diese Menge entspricht etwa 32 Millionen Autokilometer mit einem Verbrennungsmotor.

Um eine Veränderung zu bewirken ruft „Zero Foodprint“ alle Gastronomiebetriebe- egal ob klein oder groß- dazu auf, einige Cent pro Rechnung für den Klimaschutz zu spenden. Dabei werden nicht nur bessere Lebensmittel angebaut, sondern es wird auch Kohlenstoff gespeichert. Die Initiative nennt es: 1% fürs Klima

Wenn du mehr über „Zero Foodprint“ erfahren oder dich sogar mit deiner Gastronomie anmelden willst, geht es hier zur Website: https://www.zerofoodprint.de/