Zeit für Federweißer

September und Oktober sind die beiden Monate, in denen Ihr Euch ein besonderes Getränk schmecken lassen könnt: Den Federweißer. Dirk Pauleweit vom Weinhaus Baastrup erklärt uns, warum Federweißer so leicht schmeckt und warum Ihr die Flaschen niemals hinlegen solltet! 

Momentan kommt Ihr kaum an ihm vorbei, die Zeit für Federweißer hat begonnen. Viele stürzen sich jetzt auf diesen besonderen Tropfen, der jedes Jahr nur bis ca. Ende Oktober zu erhalten ist. „Das ist ein jung gereifter Wein, der noch in der Flasche nachreift, quasi im Status zwischen Traubensaft und Wein“, erklärt uns Sommelier Dirk Pauleweit. Daher gibt es diesen speziellen Wein auch nur so kurz im Jahr. „Später ergeben die Trauben keinen Federweißer mehr, sondern Wein“. Natürlich prägt sich das auch im Geschmack aus. „Der Federweißer ist leichter und zeichnet sich durch süße Frucht und lebendige Säure aus“, erläutert uns Dirk Pauleweit. Im Weinhaus Baastrup wird Euch einen Federweißer aus der Pfalz serviert. Zur Zeit in der weißen Variante. „Ab dem 09. September müsste auch der rote bei uns eintreffen“, so Pauleweit.

FEDERWEISSER NIEMALS HINLEGEN

Wenn Ihr Euch lieber Eure Flasche mit nachhause nehmen wollt, ist das kein Problem. Dafür hat Dirk Pauleweit aber einen ganz wichtigen Rat: „Die Flaschen niemals hinlegen! Der Federweißer kann nicht luftdicht verschlossen werden. Da er noch nachreift entweicht Kohlensäure. Wären die Flaschen komplett dicht, würden sie durch den Druck explodieren. Deswegen sollte man aber immer daran denken, den Federweißer aufrecht zu transportieren und zu lagern.“

Quelle: https://buchholzconnect.de/2019/09/06/jetzt-ist-zeit-fuer-federweisser-im-glas/