Verstärkter Trend zu Gesundheitsbewusstes essen – Urban Gardening

Die Pandemie mit Covid-19 beeinflusst unser alltägliches Leben und zeigt Auswirkungen auf unser Gesundheitsbewusstsein und unser Essverhalten. Aufgrund des Shutdowns in der Gastronomie oder dem Risiko der Ansteckungsgefahr beim Essengehen ist die Devise: selbst kochen. 

Der Trend neigt sich zu einer gesundheitsbewussten Ernährung, die sich „Soft-Health“ nennt. Diese Art der Ernährung besinnt sich auf den bewussten Genuss von gesunder Kost. Dabei geht hauptsächlich um ein vielfältiges Essen, welches einen großen Anteil an Gemüse und Hülsenfrüchten beinhaltet. Durch Covid-19 ist die Anfrage von Gemüsekisten-Lieferungen stark gestiegen. Es wird deutlich mehr darauf geachtet, dass die Lebensmittel aus biologischem Anbau stammen.

Auch die nachhaltige und ökologische Lebensweise wird den Menschen wichtiger. Denn die heutigen Produktionsprozesse und die großteilige Ernährungsweise der Menschen befeuern den Klimawandel und fördern die Monokultur. Um all dem entgegenzuwirken, muss das Bewusstsein von Essen und Lebensmittel sich Stück für Stück verändern. Einer dieser Maßnahmen ist Urban Gardening.

Das Urban Gardening ist eine kleinräumige Nutzung von städtischen Flächen, die die nachhaltige Bewirtschaftung von gärtnerischen Kulturen anbietet. Sie führt zum bewussten Konsum von umweltschonenden Produkten, reduziert von landwirtschaftlicher Anbaufläche und wirkt gleichzeitig dem Klimawandel entgegen. Auch in den eigenen vier Wänden kann das Urban Gardening betrieben werden. Beispielsweise können Kräuter in kleinen Töpfen gezogen werden und müssen nicht im Supermarkt gekauft werden.