Regrowing & Fermentation

Zweites Leben in Gemüseresten


Gemüsereste nachwachsen lassenGemüsereste müssen nicht immer im Müll landen. Im Gegenteil – ihm kann neues Leben geschenkt werden, indem er nachwachsen darf. Das Vorgehen des „Regrowing“ ist relativ einfach. Der Strunk des Gemüses sollte beim nächsten Kochen nicht weggeworfen werden. Stattdessen sollte dieser einfach in ein Glas mit Wasser gesetzt werden. Dabei ist zu beachten, dass das Wasser täglich gewechselt wird. Somit wird eine Fäulnis verhindert. Nur nach wenigen Tagen wächst aus der Mitte des Strunks neues Leben und der Strunk kann in einem Topf mit Erde gesetzt werden. Generell bevorzugen die Pflanzen helle und warme Plätze.
„Regrowing“ braucht keinen grünen Daumen und bietet sich bei vielen Pflanzen an z. B. Lauchzwiebel, Lauch, Romana-Salat und Stangensellerie. Natürlich variiert der Schwierigkeitsgrad des „Regrowing“ auch mit der Gemüse- und Obstsorte. Süßkartoffel oder sowie auch Ananas eignen sich eher für fortgeschrittene „Regrower“. Es kann einige Jahre dauern, bis die Ananaspflanze eine neue Frucht trägt.


Lebensmittel haltbar machen

Fermentieren beschreibt die Umwandlung von Stoffen durch Bakterien, Pilze oder Enzyme. Während des Vergärens sorgen Gase, Alkohol und Säuren dafür, dass Lebensmittel haltbar werden. Einige Produkte besitzen bereits Mikroorganismen auf der Oberfläche, die das Fermentieren auslösen. Tägliche Lebensmittel, die konsumiert werden, sind fermentierte Produkte, beispielsweise Sauerteig ist fermentiertes Mehl und Salami reift durch Bakterien. Viele Milchprodukte sowie Joghurt oder Buttermilch entstehen durch die Milchsäuregärung. Die Fermentierung erzeugt zusätzliche Vitamine in Lebensmittel wie Vitamin C und Vitamin B. Zusätzlich fördern die machsauer vergorene Lebensmittel zu einer gesunden Darmflora und ist für das Immunsystem wichtig.Das Fermentieren ist eine alte Methode, um die Vitaminversorgung im Winter sicher zu stellen. Dafür ist saisonales Gemüse sehr gut geeignet. Zum Fermentieren wird lediglich ein Gemüse, Einmachglas und Salzwasser benötigt. Das geschnittene Gemüse wird im Glas zusammengedrückt und bekommt zusätzlich Salzwasser dazu gegossen, bis das Gemüse vollständig bedeckt ist. Da während des Prozesses Gase entstehen, dürfen die Gläser nicht zu dicht zugedreht werden. Bei Zimmertemperatur solle nach 5-7 Tagen Lagerung das Eingelegte säuerlich schmecken und knackig sein. Nachdem das Glas angebrochen wurde, sollte es im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dies verlangsamt den Prozess der Fermentieren und das Produkt ist noch bis zu einem halben Jahr genießbar.