Kichererbsen – ein Superfood mit geheimen Talenten

Die meisten Leute kennen Kichererbsen nur in zerdrückter Form, doch schon längst macht sie uns nicht nur auf diese Art und mit ihrem Namen glücklich. Die Kichererbsen sind ein nährstoffreicher Allrounder. Ob als klassischer Hummus oder heiße Falafelbällchen im arabischen Raum, in Currys oder Eintöpfen in Indien und Spanien oder einfach nur als geröstete Knabberei in Griechenland. Mit ihrem nussigen Aroma bezaubern sie uns auf der ganzen Welt. Und das Tollste daran, sie sind megagesund.

Kichererbsen sind eiweiß- und ballaststoffreich, gleichzeitig aber auch fettarm. Außerdem beinhaltet sie zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Eisen, Kalzium, Zink, Folsäure und die Vitamine A, B6, C, E und K. So gesund sie auch klingen und sind, sollte man Kichererbsen jedoch nie roh essen. Sie enthalten das unverdauliche Gift Phasin und den Bitterstoff Saponin. Erst wenn man die Kichererbsen lang genug kocht, werden die Stoffe unschädlich gemacht. Trockene Kichererbsen müssen circa zwölf Stunden lang einweichen und etwa 2 Stunden lang kochen. Dabei sollte das Wasser mehrfach gewechselt werden. Wem das zu kompliziert ist, kann auch vorgegarte Kichererbsen aus dem Glas kaufen.