Jackfruit – der leckere Fleischersatz

Woher kommt diese Frucht? Und was kann sie überhaupt?

Die Jackfruit wächst in den Tropen und wird meist reif und süß als Snack gegessen. Der Baum kann bis zu 20 Meter hoch wachsen und die Frucht bis zu 35 Kilo schwer werden, daher zählt sie zu einer der größten Baumfrüchte der Welt. Von außen erinnert sie an eine gelbe Litschi.
In ihr steckt viel Calcium, sie hat einen hohen Anteil an Magnesium, Eisen und viele Vitamine. Auch, dass man sie sowohl süß als auch herzhaft als Fleischersatz essen kann, bringt viele Vorteile mit sich – gerade für Vegetarier und Veganer.
Im unreifen Zustand wird sie als Fleischersatz genutzt, beispielsweise in Currys. Je reifer die Frucht wird desto süßer wird diese und ähnelt geschmacklich einer Ananas oder Banane.
Die Kerne können getrocknet zu Mehl verarbeitet oder geröstet bei verschiedenen Gerichten hinzugegeben werden.

Logistisch und umweltbewusst gesehen ist diese Frucht leider nicht sehr überzeugend

Doch so lecker und vielseitig sie auch ist, sollte sie nicht ohne Bedenken auf den Esstisch kommen. Denn da sie aus Südostasien stammt hat sie eine negative CO2 Bilanz. Sobald sie in Folie eingeschweißt, in Dosen konserviert oder tiefgekühlt transportiert wird, hat die Frucht schon eine Menge fossiler Energien verbraucht.


Also: Wer aus ökologischen Gründen auf Fleisch verzichtet, für den ist die Jackfruit keine perfekte Alternative. Denn die langen Transportwege und die Verarbeitungsprozesse rechtfertigen diesen Fleischersatz nicht, da es mittlerweile eine große Vielfalt an Soja- oder Lupinenprodukten gibt, die regional angebaut werden.
Aber gegen ab und zu mal Jackfruit spricht nichts, doch man sollte beim Kauf darauf achten, dass diese aus Bio-Anbau stammt.