Ghost Kitchen

Wie die Übersetzung des Namens „Ghost Kitchen“ schon sagt, handelt es sich bei dem neuen Gastronomiekonzept um eine „Geisterküche“, in der ohne Gäste ausschließlich gekocht wird. Bereits in den USA setzte sich das Konzept durch und auch in Deutschland nimmt der Trend seit der Coronakrise immer mehr zu.

Ziel der digitalen Food-Delivery-Plattformen ist es möglichst kostengünstig qualitativ hochwertiges und frisches Essen anzubieten. Die Unterbringung der Küchen in leerstehenden Hallen und Gebäuden sowie Containern, in denen ausschließlich gekocht wird, ermöglicht den Unternehmen unter geringem Kostenaufwand die Speisen zuzubereiten. Ein Lieferdienst bringt die Gerichte anschließend zu den Kunden. Damit die Gerichte möglichst frisch und gut schmecken, wenn sie den Kunden erreichen, werden momentan Transportsysteme und -boxen entwickelt, in denen die Gerichte noch während der Lieferung fertig garen. So soll der Kunde beim Erhalten seiner Bestellung das Gericht so frisch, wie man es aus einem Restaurant gewohnt ist, vor sich haben.

Zudem kann das Essen für den Transport optimal angepasst werden, wodurch auch die Qualität der Gerichte länger erhalten bleibt. Das Konzept „Ghost Kitchen“ hat durchaus Potenzial sich in der Zukunft der Gastronomie durchzusetzen. Der hohe Stellenwert von Lieferservices hat sich besonders in der Coronakrise gezeigt und wer jetzt auch noch hochwertige Gerichte nach Hause geliefert bekommt, für den braucht es zukünftig mehr als nur gutes Essen, um ein Restaurant zu besuchen.