Außengastronomie auch im Winter

Das leckere Feierabendbier oder ein Erfrischungsgetränk draußen zu genießen, ist im Sommer schon fast selbstverständlich. Doch im Winter wird es schon unangenehmer, im Freien zu sitzen. Durch Corona sind viele der Gäste verunsichert und die Hygienekonzepte verschärfen die Situation aller Lokale. 

Um den Außenbetrieb während der kalten Jahreszeit führen zu können, rüsten sich viele Lokale mit Wind-, Kälte- und Regenschutzwänden auf. Im Normalfall wird ein Genehmigungsverfahren für die Wände benötigt, die vorerst entfallen. Einige Städte sind bereit dazu, die Heizpilze für die Wintersaison zu erlauben, auch wenn sie aus Umweltgründen umstritten sind. Es ist klar, dass die erzeugte Wärme der Heizpilze ohne Windschutz sehr schnell verfliegt. Um die sämtlichen Gastronomen zu Unterstützen, wird eine unkomplizierte Regelung und temporäre Duldung benötigt. Diese Duldung soll beispielsweise zunächst bis zum 30. April 2021 in Frankfurt am Main gelten. Einige der Verordnungen sind jedoch weiterhin zu beachten. Flucht- und Rettungswege müssen weiterhin freigehalten werden und Nachbarn dürfen nicht belästigt werden. Heizstrahler und Heizpilze müssen einen sicheren Betrieb gewährleisten. 

In einigen Städten dürfen Gastronomen sich über die kostenlose Nutzung des Außenbereichs freuen. Um den Außenbereich für Kunden attraktiver zu gestalten, empfiehlt es sich Decken und Kissen zur Verfügung zu stellen. Darmstadt möchte beispielsweisen „Decken für to go“ produzieren, mit dem Ziel, dass jeder Gast eine eigene für den Außenbereich in den Gastronomien hat und diese mitbringen kann. Die Maßnahmen geben den Gastronomen eine realistische Chance, um über den Winter zu bewirtschaften.